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Ein Blümchen vom Boden hervor

war früh gesprosset in lieblichem Flor.
Da kam ein Bienchen und naschte fein
die müssen wohl beide füreinander sein.
Johann Wolfgang von Goethe

Honig für Wundbehandlung

Honig wird schon lange als Hausmittel zur Behandlung von Wunden eingesetzt. Die antiseptische, keimtötende Wirkung konnte nun von Wissenschaftlern belegt werden. Für die Wundheilung darf nur naturbelassener Honig, am besten aus Ihrer Region verwendet werden. Billighonig wird häufig durch großtechnische Verarbeitung beeinträchtigt und verliert dadurch die wertvollen Wirkstoffe.

Wundauflage bei Schnitt-, Schürf- und Brandwunden

Zutaten

  • Naturbelassener Honig
  • 1 Mulltuch
  • isotonische Kochsalzlösung 0,9 %ig (erhältlich in der Apotheke)

Anwendung

Wunde mit Honig bestreichen und anschließend mit dem Tuch abdecken. Nach einigen Stunden (2x täglich) den Verband wechseln, dabei die Wunde mit einer physiologischen (isotonische) Kochsalzlösung (0,9 %ig) reinigen. Vorgang wiederholen bis die Wunde abgeheilt ist.

Bei den ersten Anzeichen einer Grippe oder fiebrigen Erkältung

Ingwerpulver und gemahlenen schwarzen Pfeffer zu gleichen Teilen vermischen. Davon einen halben Teelöffel mit einem Esslöffel Honig verrühren. Sobald sich eine Erkältung ankündigt, den Honig-Mix dreimal täglich einnehmen, zwei bis drei Tage hintereinander. Dazu viel Warmes trinken.

Quelle: Dr. Ananda Samir Chopra, Leitender Arzt der Habichtswaldklinik Ayuverda in Kassel - publiziert in BRIGITTE 21/2005 unter dem Titel "Pfeffer gegen Grippe" / www.honigland.at